Über das Projekt

Das Projekt "Die Ichneumoniden Schleswig-Holsteins und Hamburgs" setzt sich zum Ziel, eine faunistische Datengrundlage für die Schlupfwespen (Hymenoptera: Ichneumonidae) der beiden norddeutschen Länder zu schaffen. Es werden vorrangig Sammlungsbestände gesichtet und digitalisiert, Literaturdaten ausgewertet sowie unbearbeitetes Material präpariert und determiniert. Die Ichneumoniden bilden mit etwa 3.500 Arten die größte Tierfamilie Deutschlands, gleichzeitig gilt sie aber als eine der schwierigsten Gruppen und dementsprechend gering ist die Expertendichte. Einer der weltweit bedeutendsten Schlupfwespen-Taxonomen, Klaus Horstmann (1938-2013), hat in Kiel 1965 mit seiner Dissertation zur Ichneumonidenfauna der Nordseeküste einen Grundstein gelegt, auf dem nach dessen Weggang nach Würzburg kein Ausbau erfolgte - was sich jetzt ändern soll.
Ziele des Vorhabens sind:

- die Generierbarkeit von Verbreitungskarten ausgewählter Arten

- das Erstellen einer Checkliste, soweit der taxonomische Bearbeitungsstand der Unterfamilien dies zulässt

- das Schaffen einer Datengrundlage, um tiefergehende faunistische und ökologische Untersuchungen zu ermöglichen

Wir danken Bingo! - Die Umweltlotterie für die finanzielle Unterstützung.


Ansprechpartner der FÖAG